Im Departamento Meta in Kolumbien wurde am 07.03.2026 der erste Ausbruch hochpathogener Vogelgrippe (HPAI) H5N1 des Jahres 2026 bestätigt. Betroffen war eine private Geflügelhaltung im Dorf Porvenir, Gemeinde Puerto Concordia. Als wahrscheinliche Infektionsquelle gilt Kontakt mit Wildvögeln, da sich der Bestand in der Nähe von Feuchtgebieten befand. Die Tiere zeigten Atemwegs- und neurologische Symptome. Die Behörden leiteten Keulungs-, Überwachungs- und Nachverfolgungsmaßnahmen ein.
Erreger: Aviäres Influenzavirus H5N1 (Virus).
Übertragung: Vor allem zwischen Vögeln durch direkten Kontakt oder kontaminierte Umwelt; beim Menschen selten, meist nach engem Kontakt mit infizierten Vögeln.
Symptome beim Menschen: Fieber, Husten, Halsschmerzen, Atembeschwerden und allgemeines Krankheitsgefühl.
Komplikationen: Schwere Atemwegsinfektionen und Lungenentzündung möglich. Wenn die Übertragung auf den Menschen „gelingt“, ist der Verlauf häufig schwer.
Therapie: Symptomatische Behandlung; in bestimmten Fällen antivirale Medikamente.
Bewertung der Situation
Für die einheimische Bevölkerung ist das Risiko gering, aber vor allem bei direktem Vogelkontakt relevant. Für Reisende besteht ebenfalls ein geringes Risiko. Neben der allgemeinen Ausbruchssituation der HPAI besteht für Deutschland kein direktes zusätzliches Gesundheitsrisiko. Unternehmen in der Geflügelwirtschaft können betroffen sein, insbesondere falls sich das Virus auf weitere Hausgeflügelbestände ausbreitet.
Empfehlungen
Reisende: Kontakt mit kranken oder toten Vögeln vermeiden und Hygieneregeln beachten.
Unternehmen: Biosicherheitsmaßnahmen stärken, Tierbestände überwachen und auffällige Krankheits- oder Todesfälle sofort melden.
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