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In Italien wurde ein Anstieg der Hepatitis-A-Fälle gemeldet. Bis zum 24.03.2026 wurden 160 Fälle registriert, vor allem in den Regionen Latium, Kampanien und Apulien. Hauptursache ist vermutlich der Verzehr kontaminierter Meeresfrüchte, insbesondere Muscheln, die das Virus aus verunreinigtem Wasser aufnehmen können. Zusätzlich besteht weiterhin eine Übertragung durch engen Kontakt, u. a. im MSM-Kontext. Hepatitis A wird durch ein Virus verursacht, das fäkal-oral übertragen wird.

Erreger: Hepatitis-A-Virus (HAV)

Übertragung: Fäkal-oral (kontaminierte Lebensmittel/Wasser, enger Kontakt)

Inkubationszeit: 15–50 Tage

Symptome: Fieber, Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gelbsucht

Komplikationen: Akutes Leberversagen (selten, v. a. bei Risikogruppen)

Therapie: Symptomatische Behandlung, Impfung verfügbar

Bewertung der Situation

Die Zunahme deutet auf ein lebensmittelbedingtes Ausbruchsgeschehen hin, möglicherweise mit Schwächen in der Lieferkette. Für die Bevölkerung besteht ein erhöhtes Risiko beim Verzehr bestimmter Meeresfrüchte. Reisende sind bei entsprechenden Essgewohnheiten ebenfalls gefährdet. Für Deutschland besteht ein geringes Risiko, jedoch sind importierte Fälle möglich.

Empfehlungen

Reisende: Verzicht auf rohe oder unzureichend gegarte Meeresfrüchte, Impfschutz prüfen.

Unternehmen: Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit, Sensibilisierung reisender Mitarbeitender.

Quelle der Meldung

Istituto Superiore di Sanità / ANSA / Istituto Superiore di Santà

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Dr. med Til Berger

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