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Situationsbeschreibung:

Seit Jahresbeginn 2025 wurden weltweit über 3 Millionen Dengue-Fälle und mehr als 1 400 Todesfälle aus 90 Ländern gemeldet. Hauptbetroffen sind die WHO-Regionen Amerika, Südostasien, Westpazifik, östliches Mittelmeer und Afrika. In Europa traten 2025 keine autochthonen Fälle auf, wohl aber in äußersten EU-Regionen (Madeira, Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, Mayotte, Réunion). Dort wurden lokale Übertragungen durch infizierte Aedes-Mücken bestätigt. Das Dengue-Virus (Flavivirus) wird durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen; Symptome sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Hautausschlag und Übelkeit. Schwere Verläufe können zu hämorrhagischem Fieber und Schock führen. Eine spezifische antivirale Therapie existiert nicht, Behandlung ist symptomatisch und unterstützend (Flüssigkeitsersatz, Schmerzlinderung). Es existieren wirksame Impfstoffe.

Bewertung der Situation:

Für die einheimische Bevölkerung sind Erkrankungszahlen zwar regional rückläufig, doch auf hohem Niveau. Reisende in Endemiegebiete und EU-Außengebiete tragen ein moderates Ansteckungsrisiko, insbesondere in Regenzeiten. Für Deutschland besteht derzeit kein Ausbruchsgeschehen, jedoch könnten importierte Fälle medizinische Ressourcen beanspruchen und Reisetätigkeiten beeinflussen. Unternehmen mit Geschäftsreisen in Endemiegebiete sollten Gesundheits- und Reisemanagement anpassen.

Empfehlungen:

Reisende sollten konsequent Mückenschutz (imprägnierte Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetze) anwenden und ggfs. Impfung gegen Dengue frühzeitig erwägen (Grundimmunisierung benötigt 3 Monate, es sollte stets mit vollständiger Grundimmunisierung gereist werden). Unternehmen sollten Vorsorge, Information und PSA für ihre Mitarbeiter sicherstellen.

Quelle der Meldung:

ECDC, WHO und  nationale Gesundheitsbulletins

Quelle der Endemiekarte: ECDC

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Dr. med Til Berger

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