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Situationsbeschreibung

In Kambodscha wurde der vierte Todesfall durch das H5N1-Vogelgrippevirus im Jahr 2025 gemeldet. Ein 11-jähriger Junge aus der Provinz Kampong Speu verstarb an den Folgen der Infektion. Das Gesundheitsministerium bestätigte den positiven Laborbefund am 27. Mai 2025. Es wird vermutet, dass sich der Junge durch den Kontakt zu krankem oder totem Geflügel infizierte, da Hühner und Enten in der Nähe seines Hauses kurz vor seiner Erkrankung verstarben. Das H5N1-Virus ist ein Influenzavirus, das normalerweise zwischen Geflügel zirkuliert, aber auf den Menschen übertragen werden kann. Symptome sind Fieber, Husten, Schnupfen und schwere Atemwegserkrankungen. Seit 2003 wurden in Kambodscha 76 menschliche H5N1-Fälle mit 47 Todesfällen registriert. Die Gesundheitsbehörden untersuchen die Infektionsquelle und suchen nach Kontaktpersonen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Bewertung der Situation

Die Situation ist lokal begrenzt und wird als geringes Risiko eingestuft. Für die einheimische Bevölkerung besteht eine kontinuierliche Gefahr durch den Kontakt mit infiziertem Geflügel. Für Reisende ist das Risiko einer Infektion gering, sofern sie den Kontakt zu Geflügel und Geflügelmärkten meiden und keine kranken oder toten Tiere anfassen. Auswirkungen auf Deutschland oder Unternehmen sind derzeit nicht zu erwarten, da es sich um ein lokales Ereignis handelt und keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch vorliegen, die eine globale Pandemiegefahr darstellen würde.

Empfehlungen

Reisende sollten den Kontakt zu Geflügel, insbesondere zu kranken oder toten Tieren, meiden. Dies beinhaltet auch den Verzicht auf den Besuch von Geflügelmärkten. Es wird empfohlen, nur gut durchgegartes Geflügelfleisch und Eier zu essen.
Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter, die nach Kambodscha reisen, über die Risiken aufklären und ihnen die empfohlenen Hygienemaßnahmen nahelegen. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder einem alkoholbasierten Desinfektionsmittel.

Quelle der Meldung:

ECDC

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Dr. med Til Berger

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